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Lebensqualität - ein Konzept der individuellen und gesellschaftlichen Wohlfahrt

Heinz-Herbert Noll

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(letzte Aktualisierung am 04.01.2017)

Aktuelle Version
doi:
10.17623/BZGA:224-i072-1.0


Während das Konzept Lebensqualität im Medizinbereich vorrangig als Kriterium für den Erfolg einer Behandlung verwendet wird (Gesundheitsbezogene Lebensqualität), werden mit dem breiteren sozialwissenschaftlichen Konzept der Lebensqualität die Merkmale eines „guten Lebens“ und der „guten Gesellschaft“ thematisiert. Anders als bei den älteren - meist ausschließlich am materiellen Wohlstand orientierten - normativen Leitbildern handelt es sich dabei um eine multidimensionale Zielformel für die postindustrielle gesellschaftliche Entwicklung, aber zugleich auch um einen Maßstab, an dem die tatsächlichen Lebensverhältnisse der Bevölkerung gemessen und bewertet werden können. Entstanden ist das Konzept der Lebensqualität in den 1960er Jahren als eine rasch an Popularität gewinnende Alternative zu dem als Ziel der gesellschaftlichen Entwicklung zunehmend fragwürdig gewordenen Konzept des materiellen Wohlstands. Maßgeblich beigetragen zu seiner Entstehung hatte eine kritische Diskussion der sozialen und ökologischen Kosten sowie der „Grenzen“ des wirtschaftlichen Wachstums (Meadows et al. 1972), in deren Folge nicht nur das Ziel des Wirtschaftswachstums, sondern auch die Eignung des Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Wohlfahrtsmaß grundsätzlich in Frage gestellt wurde.  

In der wissenschaftlichen Literatur und im gesellschaftspolitischen Diskurs finden sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Definitionen und Konzeptualisierungen der Lebensqualität. Generell gilt Lebensqualität als ein „Konzept, das sowohl materielle wie auch immaterielle, objektive und subjektive, individuelle und kollektive Wohlfahrtskomponenten gleichzeitig umfasst und das ”besser” gegenüber dem ”mehr” betont“ (Noll  2000a: 3). So hat beispielsweise der finnische Soziologe Erik Allardt (1993) Lebensqualität durch die Begriffe „having“, „loving“ und „being“ definiert und damit unterstrichen, dass das gute Leben nicht nur durch Wohlstand (having), sondern wesentlich auch durch die Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen (loving) sowie die Möglichkeiten, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen und ein aktives, selbstbestimmtes Leben zu führen (being), bestimmt wird. Auch der Nobelpreisträger Amatya Sen (1993) hat mit seinem „capability approach“ bzw. Befähigungsansatz (auch Fähigkeiten-Ansatz oder Verwirklichungschancen-Ansatz) die über den materiellen Wohlstand hinausgehenden Aspekte des Konzepts der Lebensqualität in den Vordergrund gerückt. Allen Konzeptualisierungen ist grundsätzlich gemeinsam, dass Lebensqualität als etwas vom Lebensstandard verschiedenes und nicht  auf Wohlstand im Sinne der Versorgung mit materiellen Gütern und Dienstleistungen reduzierbares betrachtet wird. Dabei beinhaltet Lebensqualität für manche auch weiterhin die Annehmlichkeiten des materiellen Wohlstands, geht  aber gleichzeitig auch darüber hinaus und stellt demnach eine Erweiterung des herkömmlichen Wohlstandskonzepts - z.B. um soziale Beziehungen, Gerechtigkeit oder Selbstverwirklichung - dar. Andere sehen demgegenüber Lebensqualität stärker im Widerspruch zum materiellen Lebensstandard und betonen die „postmateriellen“, wohlstandskritischen Elemente, z. B. die ökologischen Risiken und Konsequenzen eines historisch einzigartigen und mit den Kriterien der Nachhaltigkeit (Ökologische und humanökologische Perspektive) schwer vereinbaren Konsumniveaus sowie die Schattenseiten der so genannten westlichen Lebensweise. In der Diskussion findet sich daher sowohl die Vorstellung, dass Lebensqualität mehr ist als „bloßer“ Wohlstand wie auch die Ansicht, dass es etwas grundsätzlich anderes ist (Noll 2000a). Für die empirische Beobachtung und Analyse haben sich jedoch Ansätze als besonders fruchtbar erwiesen, die Lebensqualität als multidimensionales Konzept betrachten, das verschiedene Bereiche der individuellen und gesellschaftlichen Lebensverhältnisse - so genannte „life-domains“ -  betrifft sowie objektive und subjektive Komponenten umfasst. Das Verständnis von Wohlfahrt und Lebensqualität, das großen Teilen der deutschen empirischen Lebensqualitätsforschung zugrundeliegt, war auf eine Synthese des eher sozialpolitisch angelegten skandinavischen Ressourcenkonzepts und des sozialpsychologisch geprägten, auf das subjektive Wohlbefinden abstellenden, amerikanischen „Quality of Life“ Ansatzes angelegt (Noll 2004). Wohlfahrt und Lebensqualität werden hier als Konstellation von objektiven Lebensbedingungen und subjektivem Wohlbefinden definiert: „Unter Lebensqualität verstehen wir ... gute Lebensbedingungen, die mit einem positiven subjektiven Wohlbefinden zusammengehen“ (Zapf 1984a: 23).  

Die empirische Beobachtung und Analyse der Lebensqualität richtet die Aufmerksamkeit in erster Linie auf die faktischen Lebensverhältnisse und -umstände der Individuen und privaten Haushalte wie auch auf deren subjektive Perzeption und Bewertung. Bei den objektiven Komponenten der Lebensqualität handelt es sich zunächst um Dimensionen der faktischen Lebensbedingungen im unmittelbaren oder auch mittelbaren Lebensumfeld sowie der individuellen Ressourcen, die ein besseres oder schlechteres Leben ausmachen. Zu den für die Lebensqualität relevanten Ressourcen, über die Personen in unterschiedlichem Maße verfügen und die sie auf Güter- und Arbeitsmärkten sowie im Kontext des alltäglichen sozialen Handelns einsetzen können, gehören z. B. Einkommen und Qualifikationen, aber auch Einfluss, soziale Beziehungen, Intelligenz, Charisma, und physische Attraktivität. Dimensionen der objektiven Lebensbedingungen, die eine bessere oder schlechtere individuelle Lebensqualität bestimmen, sind z. B. die familiäre Situation, Größe und Ausstattung der Wohnung, die Erwerbsbeteiligung und Arbeitsbedingungen oder die Integration in soziale Kontakt- und Unterstützungsnetzwerke, aber auch der Gesundheitszustand, der in  der sozialwissenschaftlichen Lebensqualitätsforschung als eine Dimension unter anderen betrachtet wird. Aber auch die überindividuellen - über das unmittelbare persönliche Umfeld hinausgehenden - Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt, der Zustand der Umwelt oder die Verkehrsinfrastruktur prägen die Lebensqualität nachhaltig, indem sie für die Bürgerinnen und Bürger Chancen und Optionen bereithalten, aber auch Risiken und Beeinträchtigungen mit sich bringen können. Zudem umfasst die objektive Lebensqualität nicht zuletzt auch die Qualität und Leistungsfähigkeit der gesellschaftlichen Institutionen (z. B. der sozialen Sicherungssysteme oder des Gesundheits- und Bildungssystems) sowie bestimmter Merkmale der Sozialstruktur, die sich z. B. in unterschiedlichen Graden des gesellschaftlichen Zusammenhalts (z. B. Integration von Zuwanderern, ökonomische und soziale Ungleichheit, Konflikte zwischen gesellschaftlichen Gruppen) manifestieren können. Und schließlich sind es auch die Rahmenbedingungen und Merkmale der gesellschaftlichen und staatlichen Grundordnung, die die Lebensqualität beeinflussen, indem sie z. B. mehr oder weniger Freiheitsrechte und Rechtssicherheit garantieren, Beteiligungsrechte und Partizipationsmöglichkeiten bieten  (Partizipation) oder auch eine bessere oder schlechtere Qualität des Regierens gewährleisten.

Mit der subjektiven Lebensqualität wird dagegen die Perzeption und Bewertung der faktischen Lebensverhältnisse durch die Bürger und deren subjektives Wohlbefinden - z. B. in Form von Zufriedenheit und Glück, aber auch Besorgnissen, Zukunftspessimismus oder Gefühlen von Furcht und Einsamkeit - angesprochen. Ein hohes Niveau der Lebensqualität wird demnach nur erreicht, wenn nicht nur die objektiven Lebensbedingungen sowie die gesellschaftlichen Institutionen und Strukturen hohen Qualitätsstandards genügen, sondern gleichzeitig auch mit einem positiven subjektiven Wohlbefinden der Bevölkerung einhergehen. Lebensqualität ist ein Attribut, das nicht allein objektiv bestimmt werden kann, sondern von den Bürgern einer Gesellschaft auch subjektiv empfunden und erlebt werden muss (Noll 2004): „the quality of life must be in the eye of the beholder“, so hat es Angus Campbell (1972) - einer der Pioniere der amerikanischen Lebensqualitätsforschung - einmal treffend formuliert. Weil Ansprüche und Erwartungen steigen, aber auch nach unten angepasst werden können, müssen sich „gute“ objektive Lebensbedingungen keineswegs zwangsläufig in einem hohen positiven Wohlbefinden niederschlagen, genauso wenig wie „schlechte“ Lebensbedingungen in jedem Falle negative subjektive Bewertungen nach sich ziehen müssen. Mit der Analyse subjektiver Perzeptionen und Bewertungen und der Berücksichtigung des subjektiven Wohlbefindens der Bürger wird daher der Untersuchung der Lebensqualität eine eigenständige Komponente in der Betrachtung der gesellschaftlichen Wirklichkeit hinzugefügt, die sich aus der Analyse der objektiven Verhältnisse nicht unmittelbar erschließen lässt. Zu den subjektiven Komponenten der Lebensqualität liegen mittlerweile auch für Deutschland (z.B. Noll, Weick 2010) eine Vielzahl von empirischen Befunden und theoretischen Erkenntnissen vor.

Die Eigenschaften des guten Lebens und der guten Gesellschaft, wie sie mit dem Begriff der Lebensqualität charakterisiert werden, unterliegen einem kontinuierlichen Wandel und müssen immer wieder neu definiert und an veränderte Rahmenbedingungen und Potenziale angepasst werden. Die Schaffung und der Erhalt eines hohen Niveaus der Lebensqualität kann daher als ein dynamischer Prozess betrachtet werden, an dem außer den Individuen selbst verschiedene Institutionen und Akteure als die zentralen „Produzenten“ beteiligt sind: Neben dem Markt und den wohlfahrtsstaatlichen Institutionen gehören dazu auch Assoziationen - also die zivilgesellschaftlichen Einrichtungen und Organisationen - sowie nicht zuletzt auch die privaten Haushalte und Familien, die durch die Erbringung von spezifischen Leistungen - dazu gehören Güter und Dienste, aber auch emotionale Zuwendung und Unterstützung - wesentlich zur Lebensqualität beitragen (Zapf 1984b). Die verschiedenen Lebensqualitätserträge, die von diesen Institutionen und Akteuren produziert werden, prägen in ihrer Summe und in ihrem spezifischen Mix maßgeblich die Art und Qualität des Lebens in einer Gesellschaft. Mit den ihnen eigenen Selektivitäten in der Bereitstellung und der Zugänglichkeit dieser Güter und Dienstleistungen bestimmen sie darüber hinaus nicht unerheblich über die Prinzipien der Verteilung und das Ausmaß der ökonomischen und sozialen Ungleichheit. Über die gesellschaftlichen Instanzen und Prozesse der Produktion der Lebensqualität hinaus, hängt es zudem aber nicht zuletzt auch von den Individuen selbst ab, ob sie im Stande sind, dem Leben Qualität zu verleihen bzw. abzugewinnen (Lane 1996). Ob und in welchem Maße das gelingt, dürfte unter anderem auch von Persönlichkeitsmerkmalen bestimmt sein: Wer positiv denkt, sein Leben selbstbewusst und aktiv in die Hand nimmt und optimistisch in die Zukunft schaut, bringt bessere Voraussetzungen für die Erreichung einer hohen individuellen Lebensqualität mit als eher negativ eingestimmte, passive und pessimistisch denkende Charaktere. Derartige Persönlichkeitsmerkmale (Selbstwirksamkeitserwartung; interne Kontrollüberzeugung) sind auch immer wieder als bedeutsam für die Gesundheit und die Gesundheitsförderung beschrieben worden (Resilienz und Schutzfaktoren; Salutogenese). Darüber hinaus hängt die individuelle Fähigkeit, dem Leben Qualität zu geben und abzugewinnen, aber nicht zuletzt auch von  einer anspruchsvollen Erziehung und Bildung ab, die über die Vermittlung marktgängiger Qualifikationen hinausgeht (Lebenskompetenzen und Kompetenzförderung).

In den vergangenen Jahren hat die Messung empirische Beobachtung und Analyse der Lebensqualität einen beachtlichen Aufschwung erfahren und zunehmend auch das Interesse politischer Akteure geweckt. In Deutschland sind in diesem Zusammenhang insbesondere die Arbeiten der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ zu nennen, die 2013 eine Auswahl von Indikatoren vorgelegt hat (Deutscher Bundestag, 2013: 234-272), sowie die Regierungsstrategie der Bundesregierung „Gut leben in Deutschland“ (www.gut-leben-in-deutschland.de)., Die Bundesregierung hat - basierend auf einem umfangreichen Bürgerdialog - Indikatoren zur Messung der Lebensqualität entwickelt und angekündigt, im Laufe des Jahres 2016 erstmals einen Bericht zur Lebensqualität in Deutschland zu veröffentlichen.

Auffällig ist, dass  sich die Forschungsaktivitäten zuletzt stärker auf das subjektive Wohlbefinden und andere subjektive Komponenten der Lebensqualität verlagert haben. War es zunächst vor allem die Sozialindikatorenforschung, die sich - in Deutschland bereits seit den 1970er Jahren - mit der Operationalisierung des Lebensqualitätskonzepts befasst und mithilfe der in diesem Rahmen entwickelten Mess- und Beobachtungsinstrumente Beiträge zur Analyse auch der subjektiv empfundenen  Lebensqualität geleistet hatte, wurde diese Thematik neuerdings auch von Ökonomen und der amtlichen Statistik aufgegriffen, auch wenn die Verwendbarkeit von Indikatoren des subjektiven Wohlbefindens für politisches Handeln nach wie vor kontrovers oder sogar eher kritisch beurteilt wird (Noll 2013). Befördert wurde diese Entwicklung insbesondere durch eine von dem ehemaligen französischen Präsidenten Sarkozy eingesetzte und hochrangig besetzte Kommission, die den Auftrag hatte, Vorschläge für eine verbesserte und über traditionelle ökonomische Ansätze hinausgehende Wohlfahrts- und Fortschrittsmessung zu entwickeln (Stiglitz, Sen, Fitoussi, 2010; Noll 2011). Diese Bemühungen haben inzwischen durchaus Früchte getragen, wie unter anderem die „Quality of Life Indicators“ von Eurostat (Eurostat 2015) dokumentieren. Allerdings war auch zuvor  schon ein breites Arsenal von Ansätzen und Instrumenten der Messung der Lebensqualität vorhanden, das sowohl Systeme sozialer Indikatoren, wie z.B. das „European System of Social Indicators“ (Noll 2002;Noll 2014) als auch Lebensqualitätsindizes (Noll 2000b) sowie spezifische Bevölkerungsumfragen (z.B. European Quality of Life Survey) umfasst, die auf die Erhebung von Informationen zur Lebensqualität ausgerichtet sind (Noll 2008). Trotz einer Vielzahl von methodischen und konzeptionellen Problemen, die damit verbunden sind, genießt die Konstruktion von summarischen Lebensqualitätsindices neuerdings eine beachtliche Aufmerksamkeit, nicht zuletzt auch von der Hoffnung befördert, eine Alternative zu dem vielkritisierten BIP bieten zu können. Der „Human Development Index“ der Vereinten Nationen (hdr.undp.org), der „Canadian Index of Wellbeing“ (www.ciw.ca) oder der „Better Life Index“ der OECD (www.oecdbetterlifeindex.org) sind prominente Beispiele für summarische Indizes der Lebensqualität, die eine erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit gefunden haben.  Dennoch erscheint es zweifelhaft, dass es in der näheren Zukunft gelingen wird, ein summarisches Maß der Lebensqualität zu finden, das den kritischen Einwänden gegen das BIP Rechnung trägt sowie die darüber hinausgehenden hohen Erwartungen erfüllt und zudem global anerkannt wird.

Literatur: Allardt, Erik, 1993: Having, Loving, Being: An Alternative to the Swedish Model of Welfare Research. In: M. Nussbaum, A. Sen (Hg.), The Quality of Life. Oxford: Clarendon Press, S. 88-94.
Campbell, Angus, 1972: Aspiration, Satisfaction and Fulfilment. In: A. Campbell, Ph. Converse (Hg.), The Human Meaning of Social Change. New York: Russell Sage Foundation, S. 441-446.
Deutscher Bundestag, 2013: Schlussbericht der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“. 17. Wahlperiode, Drucksache 17/13300.
Eurostat, 2015: Quality of life. Facts and views. Luxembourg: Publications Office of the European Union.
Lane, Robert E., 1996: Quality of Life and Quality of Persons: A New Role for Government. In: Avner Offer (Hg.), In Pursuit of the Quality of Life. Oxford: Oxford University Press, S. 256-293.
Meadows, Donella H., Meadows, Dennis L., Randers, Jørgen & Behrens, William W., 1972: The Limits to Growth. New York: Universe Books.
Noll, Heinz-Herbert, 2000a: Konzepte der Wohlfahrtsentwicklung: Lebensqualität und “neue” Wohlfahrtskonzepte. Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Working Papers P00-505.
Noll, Heinz-Herbert, 2000b: Globale Wohlfahrtsmaße als Instrumente der Wohlfahrtsmessung und Sozialberichterstattung: Funktionen, Ansätze und Probleme. In: In: W. Glatzer, R. Habich, K. U. Mayer (Hrsg.), Sozialer Wandel und gesellschaftliche Dauerbeobachtung. Festschrift für Wolfgang Zapf. Leverkusen: Leske + Budrich, 2002, S. 317-336.
Noll, Heinz-Herbert, 2002: Towards a European System of Social Indicators: Theoretical Framework and System Architecture. In Social Indicators Research, Vol. 58: 47-84.
Noll, Heinz-Herbert, 2004: Social Indicators and Quality of Life Research: Background, Achievements and Current Trends. In: N. Genov (Hg.), Advances in Sociological Knowledge Over Half a Century. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 185-212.
Noll, Heinz-Herbert (2008): European survey data: rich sources for quality of life research. In: Huschka, Dennis; Møller, Valerie; Michalos, Alex C. (eds.): Barometers of quality of life around the globe: how are we doing? Social Indicators Research Series, vol. 33, Dordrecht: Springer, S. 1-21
Noll, Heinz-Herbert (2011): The Stiglitz-Sen-Fitoussi-Report: Old Wine in New Skins? Views from a Social Indicators Perspective. Social Indicators Research, Vol. 102 / 1, S. 111-116
Noll, Heinz-Herbert (2013): Subjective Social Indicators: Benefits and Limitations for Policy Making. Social Indicators Research, 11, S. 1-11
Noll, Heinz-Herbert (2014): European System of Social Indicators. In: Michalos, Alex C. (ed.): Encyclopedia of Quality of Life and Well-Being Research, Heidelberg: Springer, S. 2027-2030.
Noll, Heinz-Herbert, Weick, Stefan, 2010: Subjective Well-being in Germany: evolutions, determinants and policy Implications. In: Greve, Bent (ed.): Happiness and Social Policy In Europe. Cheltenham: Edward Elgar.
Sen, Amartya, 1993: Capability and Well-Being. S. 30-53. In: M.C. Nussbaum and A. Sen. (Hg.), The Quality of Life. Oxford: Clarendon Press.
Stiglitz, J. E., Sen, A., & Fitoussi, J.-P. (2010). Mismeasuring Our Lives: Why GDP Doesn´t Add Up. New York: The New Press.
Zapf, Wolfgang, 1984a: Individuelle Wohlfahrt: Lebensbedingungen und wahrgenommene Lebensqualität.’ In: W. Glatzer and W. Zapf. Eds. Lebensqualität in der Bundesrepublik. Frankfurt a.M./New York: Campus, S. 13-26.
Zapf, Wolfgang, 1984b: Welfare Production: Public vs. Private. Social Indicators Research 14: 263-274.

Internetadressen:
www.gut-leben-in-deutschland.de
www.ciw.ca
www.oecdbetterlifeindex.org

Verweise: Gesundheitsbezogene Lebensqualität, Lebenskompetenzen und Kompetenzförderung, Nachhaltigkeit und nachhaltige Gesundheitsförderung, Ökologische und humanökologische Perspektive, Partizipation: Mitentscheidung der Bürgerinnen und Bürger, Resilienz und Schutzfaktoren


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