Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Alphabetisches Verzeichnis

Foto eines Leuchtturms als Symbol für Orientierung

Seiteninhalt

Gesundheitsförderung und Schule

Peter Paulus, Kevin Dadaczynski

PDF-Volltext

(letzte Aktualisierung am 18.11.2015)

Aktuelle Version
doi:
10.17623/BZGA:224-i051-1.0


Ziel der schulischen Gesundheitsförderung ist es, alle Mitglieder der Schulgemeinschaft zu befähigen, mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit sowie die der Mitmenschen zu übernehmen. Damit weist die (schulische) Gesundheitsförderung eine gute Passung mit einem breiten Bildungsverständnis auf, das Entwicklung als das Ergebnis einer anhaltenden Auseinandersetzung von Individuum und seiner Umwelt versteht, auf Basis derer Kompetenzen erworben werden, die eine konstruktive Bewältigung von Anforderungen ermöglichen. Zur Erreichung der genannten Ziele werden sowohl individuums- und verhaltensbezogene als auch strukturell-systemische (also verhältnisbezogene) Strategien eingesetzt, aus deren Kombination sich drei grundlegende Realisierungsformen der schulischen Gesundheitsförderung ableiten (für einen Überblick siehe Tab. 1).

 

Verhaltensbasierter Ansatz

Gesundheitsfördernde Schule

Gute gesunde Schule

Ausgangspunkt

Gesundheitliche Problemstellung

Gesundheitliche Problemstellung

Schulpädagogische Problemstellung

Zielgruppe

Einzelne Personengruppen (z.B. Schüler)

Alle schulischen Personengruppen

Alle schulischen Personengruppen

Sichtweise von Schule

Schule als Ort, an dem man die Zielgruppe erreicht

Schule als Setting, das gesundheitsförderlich gestaltet werden kann

Schule als Institution des Bildungswesens mit Bildungs- und Erziehungsauftrag

Konzept

Gesundheitsförderung in der Schule

Gesundheitsförderung durch die Schule

Bildungsförderung durch Gesundheit

Motto

Gesundheit zum Thema einzelner Zielgruppen machen

Gesundheit zum Thema der Schule machen

Mit Gesundheit gute Schule machen

Strategie

Veränderung individueller Determinanten von Gesundheit

Veränderung strukturell-systemischer Determinanten von Gesundheit

Veränderung von individuellen Determinanten von Gesundheit sowie der Bedingungsfaktoren guter Schulen

Outcomes

Wissen, Einstellungen, Verhalten

Schulische Rahmenbedingungen und Strukturen

Wissen, Einstellungen, Verhalten sowie Qualitätsdimensionen guter Schulen

Tab. 1: Interventionsansätze der schulischen Gesundheitsförderung im Vergleich (Eigene Darstellung)

Verhaltensbasierte Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule umschreibt einen Interventionsansatz, der eher auf die individuellen Determinanten der Gesundheit einzelner Personengruppen (z.B. SchülerInnen oder Lehrkräfte) fokussiert. Im Vordergrund stehen das Verhalten sowie seine Bedingungen (z. B. Wissen, Einstellungen, Intentionen) und deren gesundheitsförderliche Modifikation. Im Unterschied zum eher traditionellen Ansatz der Gesundheitserziehung, der vor allem auf Gesundheitsdefizite und -risiken ausgerichtet ist, orientieren sich aktuelle verhaltensbezogene Interventionen an einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit und sind verstärkt an der Förderung von Ressourcen und Schutzfaktoren ausgerichtet. Exemplarisch können hier die vielfältigen Angebote zur Förderung von Lebenskompetenzen insbesondere bei Kindern und Jugendlichen angeführt werden, die auch als ein zentrales Handlungsfeld im aktuellen nationalen Gesundheitsziel „gesund aufwachsen“ festgelegt sind. Entsprechende Interventionen sind in der Vergangenheit vielfach evaluiert wurden und konnten vor allem kurz- und mittelfristig verschiedene Wirkungen auf individueller Ebene nachweisen. Kritisch diskutiert wird jedoch, dass das Setting Schule oftmals nur auf den Zugang zur Zielgruppe begrenzt und ihr eigenes Einflusspotential als Setting auf Gesundheit nicht oder nicht ausreichend adressiert wird. Zudem steht in diesem Interventionsansatz ausschließlich Gesundheit als Input und Outcome im Vordergrund, was seitens der schulischen Akteure oftmals als „Add On“ zu ihrer schulischen Bildungsarbeit empfunden wird.

Anders als der verhaltensbasierte Ansatz  rückt die Gesundheitsfördernde Schule den Settinggedanken verstärkt in den Blickpunkt des Interesses. Eine Schule, die nach diesem Interventionsansatz arbeitet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, in einem Schulentwicklungsprozess ein Setting zu  schaffen, das die auf den Lern- und Arbeitsort Schule bezogene Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie auch der Lehrkräfte und des nicht-unterrichtenden Personals fördert bzw. erhält. Neben zentralen Grundprinzipien der Gesundheitsförderung (u. a. ganzheitlicher Gesundheitsbegriff, Selbstbestimmung, Partizipation und Empowerment, Salutogenese) orientiert sich die Gesundheitsfördernde Schule deshalb an den nachfolgenden Handlungsfeldern (Tab. 2).

Lehren und Lernen

Gesundheit als Thema von Lehren und Lernen und als Gegenstand von Methodik und Didaktik

Schulleben und schulische Umwelt

Gesundheit als Prinzip der Schulkultur sowie als Prinzip baulicher Maßnahmen und der Schulgestaltung

Kooperation und Dienste

Einbezug außerschulischer Partner und psychosozialer bzw. medizinischer Dienste zur Stärkung schulischer Gesundheitsförderung

Schulisches Gesundheitsmanagement

Entwicklung sowie Anwendung von Prinzipien und Strategien des (schul-)betrieblichen Gesundheitsmanagements

Tab. 2: Vier Handlungsfelder der Gesundheitsfördernden Schule (Eigene Darstellung)

Dieser Ansatz wird oftmals als „ganzheitlich“ beschrieben, weil er neben einem umfassenden Gesundheitsverständnis auf verschiedenen Schulebenen (Klassenraum, Schulgebäude, Schulumwelt) ansetzt und alle schulischen Personengruppen (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitungen, nicht-unterrichtendes Personal), die einen erheblichen Teil des Tages in der Schule verbringen, gleichermaßen in den Blick nimmt. Im Vergleich mit verhaltensbezogenen Interventionsformen ist die Gesundheitsfördernde Schule hinsichtlich ihrer Wirksamkeit schwieriger zu evaluieren. Der hier verfolgte Ansatz ist wesentlich komplexer und die erhofften Effekte stellen sich erst nach längerer Zeit ein. Dennoch weisen verschiedene Befunde darauf hin, dass dieser Ansatz wirksam sein kann und das Potential hat, gegenüber den eher kurzfristigen und ausschließlich auf das Verhalten abzielenden Maßnahmen nachhaltiger zu sein. So ist es nicht verwunderlich, dass die Gesundheitsfördernde Schule international wie auch seitens der Weltgesundheitsorganisation nach wie vor das favorisierte Konzept der schulischen Gesundheitsförderung darstellt. Die unterschiedlichen auf europäischer Ebene verfolgten Aktivitäten werden seit 1992 durch das Schools for Health in Europe (SHE) Network zusammengeführt, dem aktuell 45 Mitgliedsländer angehören.

Trotz seiner Beliebtheit ist die Schwäche des Ansatzes der Gesundheitsfördernden Schulen vor allem in seiner begrenzten Verbreitung zu sehen. Wie auch bei den verhaltensbezogenen Angeboten wird die Gesundheitsfördernde Schule aus einer gesundheitswissenschaftlichen Perspektive legitimiert und mittels Methoden des (schul-)betrieblichen Gesundheitsmanagements umgesetzt. Schulen sind jedoch zuvorderst durch einen Bildungsauftrag legitimiert, in dem Gesundheit oftmals eine untergeordnete Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund konnte dieser Ansatz keine Breitenwirksamkeit entfalten, sondern wurde vielfach nur Mittel der Schulprofilierung von einzelnen, besonders an gesundheitlichen Themen interessierten Schulen. Zur Überwindung dieser Systembarriere hat sich in den vergangen 15 Jahren mit der guten gesunden Schule ein neuer Ansatz etabliert, der die Erziehungs- und Bildungsqualität als Ausgangspunkt nimmt. Eine gute gesunde Schule ist eine Schule, die durch Gesundheitsinterventionen ihre Erziehungs- und Bildungsqualität insgesamt zu verbessern versucht und zugleich auch spezifische Gesundheitsbildungsziele, die als Teil des Bildungsauftrages von Schule gesetzlich geregelt sind, verfolgt. Im Unterschied zu den anderen beiden Ansätzen findet an dieser Stelle eine Verschränkung von Gesundheit und Bildung statt, wobei Gesundheit nicht das primäre Ziel, sondern vielmehr eine Ressource im Sinne eines Inputs für erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsprozesse darstellt. Handlungsfelder der schulischen Gesundheitsförderung werden jetzt durch die Qualitätsdimensionen der Schulen aufgespannt, wie sie die Qualitätskonzepte der Bundesländer für ihre Schulen vorsehen (Tab. 3). Es handelt sich dabei um die folgenden Handlungsfelder:

Nr.

Handlungsfeld / Qualitätsdimension

Beispielindikator gute gesunde Schule

1

Rahmenbedingungen

Die Schule verfügt über ein funktionierendes Sicherheitskonzept (Gesundheits- und Arbeitsschutz, Brandschutz, Evakuierungsplan, Ausstattung)

2

Schulkultur

Es findet eine Rhythmisierung des Schulalltags nach gesundheitswissenschaftlichen Erkenntnissen statt (Stunden-/ Pausenplan)

3

Schulführung und Management

Bei persönlichen Problemen der Lehrkräfte achtet die Schulleitung auf berufsbedingte physische und psychische Belastungen und trifft Maßnahmen zu ihrem Abbau

4

Kooperationen und Außenbeziehungen

Eltern haben die Möglichkeit, am Schulleben und der Schulentwicklung teilzuhaben und in Gesundheitsteams mitzuarbeiten

5

Professionalität der Lehrkräfte

Mit den Beschäftigten werden Bewältigungsstrategien zur Förderung eines konstruktiven Umgangs mit beruflichen Belastungen entwickelt

6

Lehren und Lernen

Es findet Unterricht statt, der auch Gesundheitsaspekte mit berücksichtigt (der z.B. Bewegung ermöglicht; die Selbstwirksamkeit der Schüler steigert, ihr Selbstwertgefühl erhöht)

7

Ergebnisse und Erfolge

Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt, mit der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer verantwortungsbewusst um zu gehen

8

Qualitätsmanagement

ESEs gibESt regelmäßige Evaluationen der Bildungs- und Gesundheitsqualität der Schule

Tab. 3: Handlungsfelder / Qualitätsdimensionen guter gesunder Schulen (Eigene Darstellung)

Damit läutet dieser Ansatz nicht nur einen Perspektivwechsel in Richtung einer Annäherung an den Kernauftrag von Schule ein, er entspricht auch aktuellen empirischen Befunden, die darauf hinweisen, dass Gesundheit einen Einfluss auf Bildungsergebnisse und deren Determinanten (z. B. Schulmotivation) haben kann. Grundlegend werden in diesem Ansatz zwei Strategien unterschieden:

  1. Qualifizierung von Bildung durch Gesundheit:  Diese strategische Orientierung zielt auf die Verbesserung der Kerndimensionen von guter Schule mittels Gesundheitsinterventionen. Was eine gute Schule ausmacht, ist jeweils in den einzelnen schulischen Qualitätsrahmen der Bundesländer festgelegt und umfasst u. a. Dimensionen wie Führung und Management, Schulkultur oder Lehren und Lernen. Sie stellen die Zieldimensionen der guten gesunden Schule dar, die mit Hilfe von Maßnahmen der gesundheitsfördernden Schulentwicklung adressiert werden. Die Erfolgsprüfung entsprechender Interventionen erfolgt daher vor allem entlang dieser Dimensionen, z. B. im Rahmen regelmäßiger Schulaudits. Wie die Gesundheitsfördernde Schule, so orientiert sich auch die gute gesunde Schule an den zentralen Grundprinzipien der Gesundheitsförderung.
  2. Qualifizierung von Gesundheit durch Bildung: Im Gegensatz zur erstgenannten Strategie ist diese Orientierung eher auf individuelle Bedingungsfaktoren von Gesundheit ausgerichtet. Entsprechend des Erziehungs- und Bildungsauftrages von Schulen sollen Schülerinnen und Schüler befähigt werden, alltägliche Anforderungen zu bewältigen und ihre eigene Gesundheit positiv zu beeinflussen. Wichtige Themen stellen laut Beschluss der Kultusministerkonferenz die Ernährungserziehung und -bildung, die Bewegungsförderung oder auch die Suchtprävention und Lebenskompetenzförderung dar.

Die drei hier vorgestellten Interventionsansätze sind als grundlegende Realisierungsformen zu verstehen, die in ihrer Ausprägung sehr stark variieren können. So ist die Praxis der schulischen Gesundheitsförderung durch Vielfalt und Heterogenität gekennzeichnet und reicht von Informationsbroschüren und Einzelevents (z. B. Aktionstage an Schulen) über zeitlich begrenzte Unterrichtsprogramme und Veranstaltungen (z. B. Projektwoche) bis hin zu groß angelegten, über mehrere Jahre andauernden Landesprogrammen (z. B. Bildung und Gesundheit NRW) und nationalen Aktionsplänen zu einzelnen Gesundheitsthemen (z. B. IN-FORM). Auch wenn die ganzheitlichen settingbezogenen Ansätze der gesundheitsfördernden Schule und der guten gesunden Schule gegenüber den ausschließlich verhaltensbezogenen Maßnahmen als überlegener und nachhaltiger eingestuft werden, ist die Frage, welcher Interventionsansatz zu wählen ist, immer nur vor dem Hintergrund der spezifischen Bedarfe und Erfahrungen der Einzelschule zu beantworten. So sind die ganzheitlichen Settingansätze in Schulen, die kaum Erfahrung in der Umsetzung von Organisations- und Schulentwicklungsansätzen haben, nur bedingt realisierbar. Daher können Maßnahmen mit geringerer Komplexität und zeitlich begrenztem Fokus ein sinnvoller und wirksamer Einstieg sein, der mit zunehmender Erfahrung und Erfolgserlebnissen um weitere systematische Entwicklungsansätze und eine Ausrichtung an Bildungsqualitäten erweitert wird. Neben der zunehmenden Forderung einer an den Bedarfslagen einzelner Schulen ausgerichteten Interventionsplanung beschäftigt sich die schulische Gesundheitsförderung in den letzten Jahren vermehrt mit Aspekten der Implementation. Hierbei geht es jetzt weniger um die Frage des „Was“ im Sinne der Themen und Inhalte, sondern vielmehr um die Frage des „Wie“, also der konkreten Umsetzung der Interventionen in der einzelnen Schule. Die in zahlreichen Praxiserfahrungen und wissenschaftlichen Studien zu Tage geförderten Evidenzen sind mittlerweile in verschiedene Qualitätsverfahren und Übersichten zu Gelingensbedingungen überführt wurden.

Literatur: Dadaczynski, K., Paulus, P., Nieskens, B. & Hundeloh, H. (2015). Gesundheit im Kontext von Bildung und Erziehung. Entwicklung, Umsetzung und Herausforderungen der schulischen Gesundheitsförderung in Deutschland. Zeitschrift für Bildungsforschung, 5, 197-218.
Dadaczynski, K. (2012). Stand der Forschung zum Zusammenhang von Gesundheit und Bildung: Überblick und Implikationen für die schulische Gesundheitsförderung. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 20, 141-153.
DAK-Gesundheit & Unfallkasse NRW (Hrsg.) (2012). Handbuch Lehrergesundheit. Impulse für die Entwicklung guter gesunder Schulen. Köln: Carl Link.
Dür, W. & Felder-Puig, R. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch Schulische Gesundheitsförderung. Bern: Hans Huber.
Paulus, P. (Hrsg.) (2010). Bildungsförderung durch Gesundheit. Weinheim: Juventa.
Simovska, V. & McNamara (Eds.) (2015). Schools for Health and Sustainability. Theory, Research and Practice. Dordrecht: Springer.
Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. (2012). Empfehlung zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule.
http://tinyurl.com/a9v2f97.

Internetadressen:
www.bug-nrw.de (Landesprogramm Bildung und Gesundheit NRW)
www.dieinitiative.de (niedersächsische Landesinitiative Gesundheit - Bildung - Entwicklung)
www.dguv-lug.de (DGUV Schulportal Lernen und Gesundheit)
www.gesundheit-nds.de/index.php/arbeitsschwerpunkte-lvg/bildungseinrichtungen/2-gesund-leben-lernen (Kooperationsprojekt zur gesundheitsfördernden Schule zwischen den Landesverbänden der gesetzlichen Krankenkassen und der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.)
www.mindmatters-schule.de (Programm für die Primar- und Sekundarstufe: Mit psychischer Gesundheit gute Schule entwickeln)
www.schoolsforhealth.eu (Europäisches Netzwerk der nationalen Netzwerke gesundheitsfördernder/guter gesunder Schulen)


zurück zur Übersicht

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Maarweg 149 - 161 / 50825 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300 /
E-Mail:
poststelle(at)bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order(at)bzga.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.