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Foto eines Leuchtturms als Symbol der Orientierung
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Verfügbare Druckausgaben

Hauptband 2011

Ergänzungsband 2016

E-Book 2018

 
Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention

Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden in der Gesundheitsförderung

Im Glossar werden 118 zentrale Begriffe zum Thema Gesundheitsförderung de­fi­niert und erläutert. Die redaktionelle Bearbeitung wurde Ende 2010 zunächst ab­ge­schlossen. 2015/16 wurden die meisten Begriffe aktualisiert und überarbeitet.

Seit Juli  2018 steht ein E-Book zum kostenlosen Download bereit, das alle Stichworte  enthält, die bis zu diesem Datum erstellt wurden.

Gerade im Handlungsfeld Gesundheitsförderung mit seinem interdisziplinären Bezug ist eine Einigung auf gemeinsame Begrifflichkeiten besonders wichtig. Das Glossar leistet einen Beitrag, Konzepte und Begrifflichkeiten in der Gesundheits­förderung im deutschsprachigen Raum zu systematisieren und übersichtlicher zu machen. Eine englische Übersetzung ausgewählter Stichwörter ist verfügbar.

Das Glossar soll interessierten Neu- oder Quereinsteigerinnen und Quer­ein­steigern erste Orientierungsmöglichkeiten und Anregungen zur Vertiefung bieten. Es wendet sich auch an langjährig engagierte und erfahrene Praktikerinnen und Praktiker, die auf neue Anregungen durch die Konzepte, Modelle und Strategien der Gesundheitsförderung hoffen bzw. ihren eigenen Planungs-, Projekt- oder Forschungsalltag auf Verbesserungsmöglichkeiten überprüfen möchten. Nicht zuletzt bietet das Glossar Lehrenden und Studierenden im Rahmen von Aus-, Fort- und Weiterbildung Handreichungen und Orientierung.

 
Thematische Schwerpunkte des Glossars

Die Auswahl von Begriffen, Konzeptionen und Erklärungsmodellen orientiert sich an thematischen Schwerpunkten, die den Stand der programmatischen Entwicklung in der Gesundheitsförderung von ihren Ursprüngen Anfang der 1980er Jahre bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt widerspiegeln sollen. Dazu wurden fünf Begriffsfamilien gebildet, denen jedes Stichwort zugeordnet werden kann - mit zum Teil  durchaus beabsichtigt möglichen Mehrfachzuordnungen:

  • Grundlagen, Grundbegriffe, Strategien und Handlungsfelder der Gesundheits­förderung
  • Konzeptionelle und programmatische Vorläufer, Teilbereiche der Gesundheits­förderung sowie "Abgrenzungs­begriffe"
  • Wissenschaftliche Perspektiven und Erklärungs­modelle für Gesundheit und Krankheit
  • Theorien und Modelle zur Erklärung von präventiven und gesundheits­fördernden Veränderungen
  • Weitere wichtige Bezugs­disziplinen, Konzepte, Handlungs­strategien und wissenschaftliche Grundbegriffe

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Rural health / Gesundheit im ländlichen Raum

Esther Rind, Birgit Reime, Christian Weidmann

Rural health / Gesundheit im ländlichen Raum (in Abgrenzung zu UrbanHealth / Stadtgesundheit) beschäftigt sich mit dem Gesundheitszustand, der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitsförderung der Bevölkerung im ländlichen Raum. Studien zur Gesundheit im ländlichen Raum haben vor allem den Zugang zu Gesundheitsinstitutionen, die Qualität und die Kosten der Gesundheitsversorgung herausgearbeitet. Außerdem wurden Besonderheiten hinsichtlich physischer, sozioökonomischer und kultureller Einflussgrößen von Gesundheit im ländlichen Raum beschrieben und Konsequenzen für die Gesundheitsförderung formuliert. In diesen Studien kommen eine Gemeindeorientierung und die damit verbundene Überzeugung zum Ausdruck, dass Gesundheitsförderung den unmittelbaren Kontext und die Lebenszusammenhänge jedes Einzelnen berücksichtigen sollte. Obwohl die Gesundheit im ländlichen Raum in den letzten Jahren eine größere Aufmerksamkeit erhalten hat, gibt es bislang international keine einheitliche Definition des ländlichen Raums, wodurch Forschungsergebnisse oft nur schwer vergleichbar sind. Auch in Deutschland existierte bis vor kurzem in der amtlichen Statistik keine Ausweisung des ländlichen Raums. Inzwischen hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eine Einteilung vorgelegt, in der 60% der Fläche und rund 30% der deutschen Bevölkerung zum ländlichen Raum zählen. Dabei bilden alle kreisfreien Großstädte sowie die städtischen Kreise den städtischen Raum, alle ländlichen Kreise bilden den ländlichen Raum.

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