Seiteninhalt

Foto eines Leuchtturms als Symbol der Orientierung
mehr

Druckausgabe des Ergänzungsband 2016 erschienen

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 
Leitbegriffe der Gesundheitsförderung

Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden in der Gesundheitsförderung

Im Glossar werden 115 zentrale Begriffe zum Thema Gesundheitsförderung de­fi­niert und erläutert. Die redaktionelle Bearbeitung wurde Ende 2010 zunächst ab­ge­schlossen. 2015/16 wurden die meisten Begriffe aktualisiert und überarbeitet.

Gerade im Handlungsfeld Gesundheitsförderung mit seinem interdisziplinären Bezug ist eine Einigung auf gemeinsame Begrifflichkeiten besonders wichtig. Das Glossar leistet einen Beitrag, Konzepte und Begrifflichkeiten in der Gesundheits­förderung im deutschsprachigen Raum zu systematisieren und übersichtlicher zu machen. Eine englische Übersetzung ausgewählter Stichwörter ist verfügbar.

Das Glossar soll interessierten Neu- oder Quereinsteigerinnen und Quer­ein­steigern erste Orientierungsmöglichkeiten und Anregungen zur Vertiefung bieten. Es wendet sich auch an langjährig engangierte und erfahrene Praktikerinnen und Praktiker, die auf neue Anregungen durch die Konzepte, Modelle und Strategien der Gesundheitsförderung hoffen bzw. ihren eigenen Planungs, Projekt- oder Forschungsalltag auf Verbesserungsmöglichkeiten überprüfen möchten. Nicht zuletzt bietet das Glossar Lehrenden und Studierenden im Rahmen von Aus-, Fort- und Weiterbildung Handreichungen und Orientierung.

 
Thematische Schwerpunkte des Glossars

Die Auswahl von Begriffen, Konzeptionen und Erklärungsmodellen orientiert sich an thematischen Schwerpunkten, die den Stand der programmatischen Entwicklung in der Gesundheitsförderung von ihren Ursprüngen Anfang der 1980er Jahre bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt widerspiegeln sollen. Dazu wurden fünf Begriffsfamilien gebildet, denen jedes Stichwort zugeordnet werden kann - mit zum Teil  durchaus beabsichtigt möglichen Mehrfachzuordnungen:

  • Grundlagen, Grundbegriffe, Strategien und Handlungsfelder der Gesundheits­förderung
  • Konzeptionelle und programmatische Vorläufer, Teilbereiche der Gesundheits­förderung sowie "Abgrenzungs­begriffe"
  • Wissenschaftliche Perspektiven und Erklärungs­modelle für Gesundheit und Krankheit
  • Theorien und Modelle zur Erklärung von präventiven und gesundheits­fördernden Veränderungen
  • Weitere wichtige Bezugs­disziplinen, Konzepte, Handlungs­strategien und wissenschaftliche Grundbegriffe

mehr

Stöbern!

Der folgende Leitbegriff wurde nur zufällig ausgewählt!


Gesundheitskonferenzen

Alf Trojan

Gesundheitskonferenzen (GK) sind  eine - in Deutschland für die Kommunalpolitik besonders relevante  - Form von Partnerschaften für Gesundheit. In einer englischsprachigen Auflistung von 15 verschiedenen Partnerschaftstypen (Baggott 2013, S. 10) gibt es keine Kategorie, die exakt auf Gesundheitskonferenzen anwendbar wäre. Aber alle genannten Bezeichnungen treffen zumindest teilweise zu, - um nur die wichtigsten zu nennen: Allianz, Koalition, Kooperation, Koordination, Ko-Produktion, Netzwerk, interorganisatorische / interdisziplinäre / intersektorale Zusammenarbeit. In Bayern und Baden-Württemberg wird konzeptionell mit einem Modell gearbeitet, in dem sich Gesundheitskonferenzen in Stufen zu immer größerer Verbindlichkeit fortentwickeln sollen: Vernetzung, Koordination, Kooperation, Verbund.

mehr

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Maarweg 149 - 161 / 50825 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300 /
E-Mail:
poststelle(at)bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order(at)bzga.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.